950 Jahre Pfarrkirche Sankt Mauritius

Alle, die sich mit der Pfarrgemeinde verbunden fühlen, sind herzlich eingeladen, sich mit ihrer Kreativität und gern auch mit praktischer Hilfe bei den Planungen und der Durchführung einzubringen. Vielfältige Themen bieten Möglichkeiten zum Mitmachen. Melden Sie sich gern im Pfarrbüro.

Was wir planen

Das Jubiläumsjahr wird am 28.11.2021 eröffnet und endet am 25.09.2022. Noch sind nicht alle Veranstaltungen und Termine auf dem Weg durch dieses Jahr festgelegt. Situationsbedingt kann es sich ergeben, dass sich nicht alle Vorhaben verwirklichen lassen oder vielleicht der eine oder andere Programmpunkt noch ergänzt wird.

Die Gestaltung sowie die Übersicht der bisherigen Planungen und der Veranstaltungskalender werden fortlaufend aktualisiert. 



Im Blickpunkt

Sankt Mauritius - ein historisch bedeutsamer Ort

Gottesdienste, kirchliche Feiern, persönliches Gebet oder Besichtigungen machen unsere Pfarrkirche zu einem häufig besuchten Ort.  Zur Bildergalerie

Wer aus Anlass des Jubiläumsjahres die Geschichte von St. Mauritius entdecken oder sich wieder ins Gedächtnis rufen möchte, kann sich in der Pfarrbücherei Literatur von Pfarrer Christian Köhler ausleihen:
"St. Mauritius auf dem Berge vor Hildesheim",
"Das Moritzstift und die Mauritiuskirche",
"Die Grabsteine der Kanoniker von St. Mauritius" oder die Broschüre
"Stiftsfreiheit und Bergdorf", die u.a. von der Arbeitsgruppe Moritzberg erstellt wurde.
Informationen in Kurzform gibt es auf der Internetseite www.hildesheimer-geschichte.de.

 

Heiliger Mauritius - Kirchenpatron

Mauritius (Moritz, Maurice) und Gefährten, Angehörige der "Thebaischen Legion", die aus Ägypten stammte, waren in der römischen Provinz Helvetien (der heutigen Schweiz) stationiert. Im Zuge der grausamen Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian wurde ihnen im Jahr 302 befohlen, in der Gegend um Agaunum (heute Saint Maurice im Kanton Wallis) gewaltsam gegen die Christen vorgehen. Doch die Soldaten, die selber Christen waren, weigerten sich, dem Befehl nachzukommen. Daraufhin wurde zur Abschreckung jeder zehnte Soldat vor den Augen seiner Gefährten niedergestochen. Die Überlebenden aber blieben standhaft. So wurde das Gemetzel fortgesetzt - bis keiner mehr übrig blieb.

Die bereits um das Jahr 380 an der Stelle, wo man die Gebeine der Ermordeten gefunden hatte, errichtete kleine Gedächtniskirche wurde bald zu einem beliebten Wallfahrtsort und schließlich zur Keimzelle des berühmten Klosters St. Maurice.

Mauritius ist Patron der Soldaten, Waffenschmiede, Messerschmiede, Tuchmacher, Kaufleute und der Pferde sowie Schutzheiliger gegen Gicht, Ohrenleiden, Besessenheit und gegen Pferdekrankheiten.

Historisches: Das Blutbad von Agaunum ist in die Geschichte eingegangen. Die von Kaiser Diokletian und seinem Mitregenten Maximian angeordnete "Säuberung des Heeres" von Christen, die nur Ver-teidigungskriege führen wollten und sich weigerten, gegen Aufständische vorzugehen, ist historisch bezeugt.) Bauernregeln: "Gewitter noch um Mauritius bringen Schaden uns und viel Verdruß."- "Ist Sankt Moritz hell und klar, stürmt der Winter, das ist wahr." 
(Quelle: www.katholisch.de)